Der moderne Fußball ist ein knallhartes Geschäft. Wer nicht über das Budget von Paris oder Manchester verfügt, muss schlauer sein. Österreichische Vereine zeigen vor, wie man mit Algorithmen den "Return on Investment" maximiert.
Das Moneyball-Prinzip in den Alpen
Inspiriert vom US-Baseball setzen Sportdirektoren zunehmend auf statistische Modelle statt auf teure Star-Einkäufe. Das Ziel: Unterbewertete Spieler finden ("Undervalued Assets").
Ein Spieler aus der zweiten norwegischen Liga mag für das bloße Auge unscheinbar wirken. Doch wenn die Daten zeigen, dass seine "Pass-Progression" im oberen 1%-Bereich liegt, wird er zum Investitionsziel.
Risikominimierung durch Big Data
Jeder Transfer birgt ein finanzielles Risiko. Kostet ein Spieler 5 Millionen Euro und floppt, kann das für einen kleinen Verein den Ruin bedeuten. Algorithmen berechnen daher die Wahrscheinlichkeit, ob sich ein Spieler in der österreichischen Bundesliga durchsetzen wird.
"Wir kaufen keine Spieler mehr. Wir investieren in Datenpunkte mit Wachstumspotenzial."
Automatisierte Marktwerte
Plattformen nutzen KI, um Marktwerte in Echtzeit zu aktualisieren. Faktoren wie Alter, Vertragslaufzeit, Verletzungshistorie und Social-Media-Performance fließen in die Bewertung ein. Für Investoren und Sponsoren wird der Fußball dadurch transparenter und berechenbarer.